1. Info Runder Tisch allgemein

Es muss Spaß machen, in Hochfeld zu leben, zu arbeiten, zu wohnen, zu lieben, zu spielen und dort seine Freizeit zu verbringen. Daran wollen wir, das Bürgerforum "Runder Tisch für Hochfeld", arbeiten. "Wir" - das ist die Gemeinschaft örtlicher Vereine, Verbände, Parteien, interessierter und aktiver Bürger. Diese Gemeinschaft hat sich zusammengefunden, um für eine Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil einzutreten.

Vernetzung im Stadtteil

Mit diesem Ziel stehen wir nicht alleine da. Auch die Stadt hat erkannt, dass in Hochfeld längst nicht alles im "grünen Bereich" ist. Sie hat aber auch erkannt, dass sich ein Stadtteil auf Dauer nur verändert, wenn Bürger ihre Sache selbst in die Hand nehmen. Deshalb stellt die Stadt zusammen mit dem Land Fördergelder und Personal zur Verfügung. Allein im Jahr 2002 stehen insgesamt XXXX Euro zur Verfügung, beziehungsweise wurden beantragt. Für die Ideen und Wünsche müssen wir Bürger selbst sorgen. Diese Ideen und Wünsche müssen wir hegen und pflegen, damit sie Wirklichkeit werden.

Dafür ist der Runde Tisch da. Er wurde 1998 gegründet. Heute sind am Runden Tisch ungefähr 30 BürgerInnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden versammelt. Jeden zweiten Dienstag im Monat kommt er zusammen. Großen Wert legen wir darauf, dass auch interessierte Einzelpersonen mitarbeiten.

2. Wie arbeitet der Runde Tisch?

Der Runde Tisch trifft sich an wechselnden Orten - aber stets im Stadtteil. Das kann der Seniorentreff der Arbeiterwohlfahrt auf der Karl-Jarres-Straße sein, das kann eine der Kirchen, eine der Schulen oder ein Kindergarten sein.

Auf den Sitzungen wird über alles gesprochen, was aktuell in Hochfeld anliegt. Momentan beschäftigen uns u. a. die Auswirkungen der geplanten Umgehungsstraße, der geplante Rheinpark am Hochfelder Rheinufer und die Zukunft der alten Feuerwache. Aber auch Themen wie : Sprachförderung in Schulen und Kindergärten , die Sauberkeit des Ortsteils und die Organisation von Workshops / Straßenfeste werden ausgiebig diskutiert. Der Ablauf einer Sitzung folgt einer Geschäftsordnung, die sich der Runde Tisch selbst gegeben hat. Drei Sprecher moderieren die Sitzungen. Sie sind gewählt für die Dauer eines Jahres. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, den Runden Tisch nach außen zu vertreten. Das heißt: Sie reden mit Politikern und Behörden oder mit den Medien, um Hochfelder Anliegen vorzubringen.

Eine Stütze hat der Runde Tisch mit der Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG DU). Sie hat von der Stadt den Auftrag erhalten, die Wünsche und Ideen der Bürger so zu Papier zu bringen, dass daraus Projekte werden. Die EG DU berät uns, zeigt Geldquellen auf und erbringt die notwendigen Dienstleistungen.

Ganz wesentlich ist: Bei all' dem bleibt der Runde Tisch unabhängig - die Initiative liegt bei uns.

Für alle Projekte gilt: Die letzte Entscheidung liegt bei der Politik. Es gibt einen Stadtteilausschuss. Er setzt sich aus vier Mitgliedern der Bezirksvertretung Mitte, zwei Mitgliedern des Aufsichtsrates der EG DU und einem Mitglied des Runden Tisches zusammen. In diesem Ausschuss werden die Projekte diskutiert, die der Runde Tisch angestoßen hat.

Der Stadtteilauschuss ist der eine Weg, Probleme anzusprechen und Projekte vorzubringen. Der andere Weg ist der direkte Draht zu Bezirksvertretung, Stadtrat und Stadtverwaltung. Beide Wege stehen uns offen.

3. Und woher kommt das Geld ?

Da die von uns benannten Projekte in engem Zusammenhang mit der durch das Land NRW geförderten Stadterneuerung stehen muss lediglich um den jeweiligen städtischen Anteil gekämpft werden. Darüberhinaus ist aber auch die direkte Unterstützung durch Spenden ,praktische Mitarbeit, finanz.Eigenanteile und Sachleistungen denkbar und angestrebt. Wegen dem besonderen Status den Hochfeld in der Landespolitik hat, dies wird mit dem Titel "Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf" ausgedrückt, werden wir versuchen möglichst viele Projekte zur "Antragsreife" zu entwickeln.