Protokoll
der 56. Sitzung des Runden Tisches für Hochfeld am 10.02.2004

Ort: Emil-Rentmeister-Schule, Gitschiner Str.

Moderation: Anke Lisner-Kolling

Protokollant: Reiner Leuchter



TOP 1 - Regularien

- Begrüßung der Teilnehmer durch Herrn Leuchter
- Genehmigung des Protokolls der 55. Sitzung

TOP 2 - Hochfeld an den Rhein

Gastreferent: Herr Dipl.-Ing. Rolf Wördehoff , Amt für Stadtplanung und Projektmanagement der Stadt DuisburgAufgrund der Absage der BuGa 2011 stellen sich die Hochfelder Bürger die Frage, inwieweit die Pläne für "Hochfeld an den Rhein" (Rheinpark) und auch andere Teilprojekte, die Hochfeld betreffen denn nun verwirklicht werden.

Herr Wördehoff stellte die Pläne und Visionen vor:

  • Die Grundziele "Grüner Ring" und "Duisburg an den Rhein" bleiben erhalten. Sie sind unabhängig von den BuGa- Planungen erstellt worden.

  • Der Rheinpark soll in 2 Bauabschnitten erstellt werden.

  • Der erste Bauabschnitt - Rheinufer und ein Teilgelände Richtung Klärwerk - wird noch in diesem Jahr in Angriff genommen. Bauende ist für 2008 geplant. Es soll eine Rheinpromenade entstehen. Ein Grundstück in Höhe der Wanheimer Straße gegenüber dem Marienhospital bleibt in den Händen der ISPAT. Sie will dort eine Gewerbeimmobilie erstellen.

  • Für den Rheinpark werden 35 Mio. € veranschlagt. 30 Mio. übernimmt das Land, die 5 Mio. € von der Stadt sind schon im Haushalt enthalten.

  • Der Gestaltungswettbewerb wird europaweit ausgeschrieben.

  • Der zweite Bauabschnitt - Walzdrahtwerk ISPAT - liegt noch in weiter Ferne. Verkaufshandlungen müssen noch geführt werden.

Es entstand eine Diskussion darüber inwieweit sich der Hochfelder Runde Tisch mit seinen bürgerschaftli-chen Zielen in die Planungen einbringen kann. Aufgrund der Größe des Projektes scheint eine Mitsprache-möglichkeit eher gering. Wobei aber Anhörungen und Projektvorstellungen noch bestimmt erfolgen werden. Wir werden sehen.

TOP 3 - Verschiedenes

Vorstellung und Diskussion Jahresprogramm 2004 für den Runden Tisch

Themen der diesjährigen Sitzungen werden sein:
- Kinder und Jugendliche im Stadtteil (März),
- Marketing/Imagekampagne für Hochfeld
- Hinterfragung des Integrierten Handlungsprogramms für Hochfeld im Hinblick auf das Ende der Ziel-2-Förderung

Weitere Vorschläge kamen von den Teilnehmern der Sitzung:
- Bürger als Investoren
- Vorstellung der LOS-Projekte
- Ende des Jahres noch einmal das Thema Kinder und Jugendliche, im Rückblick auf die Märzsitzung Beteiligung von Migranten
- Chancen für Jugendliche auf Arbeitsplatz im Stadtteil
- Kinderarmut

Vorstellung von Herrn Kurban, TIAD

Herr Kurban vom TIAD stellte sich den Mitgliedern des Runden Tisches vor und bekundete den Wunsch nach Mitgliedschaft. In der kommenden Sitzung wird dann über den Antrag abgestimmt.

Stadtteilfest

Frau Lisner-Kolling berichtete von einem Treffen Runder Tisch, EGDU und Werbering hinsichtlich der Vorbereitung zum Stadtteilfest. Es konnte keine Einigung über gemeinsame Inhalte erzielt werden. Der Werbering hält an seinem Konzept für das Stadtteilfest fest, der Runde Tisch sieht keine Möglichkeit seine in einer Arbeitsgruppe erstellten Ziele und Inhalte zu verwirklichen.
Der Runde Tisch zieht nun seine Beteiligung an den Vorbereitungen zum Stadtteilfest zurück und verweist auf die Möglichkeit der einzelnen Verbände, Institutionen und Vereine sich in Eigeninitiative am Stadtteilfest einzubringen.

Adelenstraße

Herr Huland wies noch einmal auf die katastrophalen Zustände auf der Adelenstraße hin. Sowohl der Transport der Kohle ohne Abdeckplanen als auch "mittelalterliche" Beladungsmethoden und die Häufigkeit des Lastverkehrs seien nicht länger hinzunehmen. Frau Demming-Rosenberg wird dieses zum Thema im nächsten Stadtteilausschuss machen.



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