Protokoll
der 48. Sitzung des Runden Tisches für Hochfeld am 08.04.2003

Ort: Stadtteilbüro der EG DU, Heerstr. 109

Moderation: Reiner Leuchter

Teilnehmer: siehe Anwesenheitsliste

Protokollantin: Karoline Robins



TOP 1 - Regularien

Nach der Begrüßung der Anwesenden trägt Reiner Leuchter eine Zusammenfassung der wichtigsten Diskussionspunkte der 46. Sitzung des Runden Tisches zum Thema "Schöner Wohnen in Hochfeld" vor:

  • Es werden Flächen für neues Wohnen gebraucht, Stichwort "Oasen".

  • Der bestehende Wohnungsbestand wird zu wenig gefördert.

  • Die Geschäftsleute der Wanheimer Straße und des Hochfelder Markts benötigen Unterstützung, damit Abwanderungen und Geschäftsschließungen verhindert werden.

  • Am Image des Stadtteils muss etwas getan werden, viele Qualitäten sind unbekannt (siehe TOP 3).

Milka Spalevic ergänzt zum Protokoll der 47. Sitzung, dass es Herr Klotz statt Klutz heißen muss und dass er von zwei weiteren Kollegen unterstützt wird.

Damit wurden die beiden Protokolle und die Tagesordnung genehmigt.

Bevor mit dem nächsten Tagesordnungspunkt begonnen wird, bittet Herr Fobbe zwei Teilnehmer um eine Vorstellung.

Yusuf Uca stellt sich als Vertreter des VIKZ vor, der seit 1994 als Sozialpädagoge und islamischer Theologe in Nürnberg für den Verband gearbeitet hat und dem-nächst nach Duisburg umzieht. Er fragt nach Informationen zum Runden Tisch und äußert sein Interesse an einer Mitgliedschaft.

Gabriele Hallwass-Mousalli ist Mitarbeiterin im Evangelischen Familienbildungswerk zuständig für Eltern-Kind-Arbeit. Sie bittet darum, unter TOP Verschiedenes ihr An-gebot einer Mutter-Kind-Gruppe im Ev. Gemeindehaus, Johanniterstraße 145, be-kannt machen zu dürfen.

TOP 2 - Projekt "Feuerwache"

Bodo Mörbitz berichtet vom aktuellen Stand: Es hat sich eine Projektgruppe gebildet, die aus Frau Sevindim, Herrn Binici und Herrn Willard besteht. Er wird als Ver-treter des Runden Tisches dessen Mitarbeit in verbindlicher Form gewährleisten. Das bestehende Konzept muss weiterentwickelt und bis zum 27. Juni dem Beirat vorgelegt werden. Zu den bis dahin zu klärenden Punkten gehören aus der Sicht des Beirats u.a.:

  • die Reduzierung der Baukosten,

  • die Gründung einer Betreibergesellschaft,

  • ein konkretes Konzept zur Aufbringung des Eigenanteils,

  • die Darstellung, wie nach einer Anlaufphase ein gewinn von 20.000 € jährlich erwirtschaftet werden kann.

Herr Mörbitz verteilt Kopien eines Schreibens von Herrn Boll (!startklar) an Frau Gorres, in dem die obigen Punkte ausführlicher beschrieben sind.

In der nachfolgenden kurzen Diskussion wird klar, dass noch Nutzer bzw. Investoren gesucht werden, Interessenten sollen sich bitte bei den Sprechern oder der EGDU melden.

Herr Kolling fragt, ob man nicht Erfahrungen des neuen Kulturbunkers in Bruckhausen nutzen könne. Frau Demming-Rosenberg verneinte die Frage, weil für den Kulturbunker auch städtische Haushaltsmittel nötig seien und aufgrund der Haushaltssperre für das Projekt wirtschaftliche Schwierigkeiten zu erwarten seien.Allgemeine Zustimmung fand die Einstellung, dass die Nachbesserungen schwierig umzusetzen seien.

TOP 3 - Imagekampagne für Hochfeld

Petra Wosnitzka berichtet von den Bemühungen einer Imageverbesserung des Stadtteils, die der Runde Tisch gleichermaßen wie die EGDU anstrebt.
Für die heutige Sitzung fordert sie die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf, an einem Brainwriting teilzunehmen, dessen Ergebnisse dem Protokoll beigefügt sind.
Sie selbst schlägt eine Pressekampagne vor, in der Hochfelder unterschiedlichsten Alters und Nationalität vorgestellt werden und für ihren Stadtteil werben.

TOP 4 - Vorbereitung der 49. Sitzung

Die nächste Sitzung findet im Servicezentrum der Arbeiterwohlfahrt statt. Herr Schwarthans konnte als Referent für das Thema "Islam und islamische Organisationen" gewonnen werden.
Die Auswertung des heutigen Brainwritings könnte auf der übernächsten Sitzung

TOP 5 - Verschiedenes

Bodo Mörbitz berichtet über einen Besuch der Bürgersprechstunde der Oberbürgermeisterin gemeinsam mit dem zukünftigen Kioskbetreiber, Murat Hizadere. Sie konnte allerdings keine neuen Informationen zu den Baumaßnahmen am Brückenplatz geben.

Frau Hallwass-Mousalli stellt die Mutter-Kind-Gruppe mit dem Schwerpunkt Spracherwerb vor, die sich regelmäßig im Gemeindehaus auf der Johanniterstraße trifft. Sie bittet um Auslage der mitgebrachten Handzettel.

Frau Spalevic berichtet über ein neues Angebot von EGDU und Arbeiterwohlfahrt, das sich an Mütter von Babys im Alter von 0 bis 3 Jahren richtet und von einer Hebamme geleitet wird.

Frau Schreiber-Demming informiert über das Bürgerfest im Böninger Park, durchgeführt von Awo und den Falken am 1. Mai von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Herr Ackermann berichtet über starke Geruchsbelästigungen der Firma Dömkes.

Frau Demming-Rosenberg fragt nach dem Stand der Vorbereitungen für das Stadtteilfest im Böninger Park. Herr Fobbe erklärt, dass das Fest durch die EGDU und den Werbering für den 12. und 13.9.2003 geplant sei und demnächst alle Vereine und Institutionen wegen einer möglichen Teilnahme angeschrieben werden.



Zurück